Holunder als Heilpflanze

Schon in der Antike galt die Pflanze als wichtige Arznei. Er stützt das Immunsystem, wird zur Darmregulierung, Schmerzbekämpfung und vor allem bei Fieber und Erkältungskrankheiten  erfolgreich eingesetzt. Auch bei Rheuma, Gicht und Hautkrankheiten wurde Holunder als so genanntes "Blutreinigungsmittel" eingesetzt.
Gegenwärtig erfährt der Holunder, der Jahrhunderte lang als Heilpflanze geschätzt wurde,
wieder neue Beachtung.

Heilwirkung:
anregend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, krampf- lösend, pilztötend, schleimlösend, schweisstreibend

Anwendungsbereiche:
Husten, Bronchitis, Erkältungskrankheiten, Nebenhöhlenentzündung, Heuschnupfen, Heiserkeit, Luftröhrenkatarrh, Grippe, Fieber, Stärkung des Immunssystems, Verstopfung, Rheuma, Diabetes, Angina pectoris, Kreislauf anregend, Wassersucht,Ödeme, Neuralgien, Milchbildend, Augenent- zündung, Bindehautentzündung, Hautunreinheiten, Ekzeme, Erysipel, Furunkel, Quetschung, Verstauchung, Gelenkentzündung, Fussschweiss

Inhaltsstoffe:
Glycoside, ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure, Vitamin C

Wirkung:
Die kleinen Beeren sind säurearm, dafür aber umso vitamin- und mineralstoffreicher.Vor allem Vitamin C ist mit 180 Milligramm je Kilo bestens vertreten. Deshalb hilft er auch zur Vorbeugung eines Herzinfarktes. Der Farbstoff Sambucyanin gilt als probates Mittel zur Herz-Kreislauf- Stärkung.
Die Eiweißstoffe aus dem Holunder fangen die Krankheitserreger ab, bevor diese die Zellen des Körpers angreifen können. Die Vitamine A und C unterstützen außerdem die Bildung von Immunzellen.